Beziehung

Was man wirklich gestalten kann und was nicht.

Dass Eisen jede ihm mögliche Form annehmen kann, dass es also nicht determiniert ist, sondern nur in der Vorstellung vieler, das ist nicht nur eine quantenphysikalische Einsicht in das Wesen des Eisens, sondern auch ein Weg, um etwa in einer Schraube mehr zu sehen als nur eine Schraube. 

Es sind unsere Assoziationen, die uns oft festhalten. Aufforderungen, neue Assoziationen zu finden, genannt Problemlösungen, werden wir allein im offenen Geist gerecht, einem Geist, der keiner (bekannten) Assoziation mehr folgt.

Erst recht ist das so, wenn wir das Wesen der Dinge erkennen wollen. Das gelingt uns nur, wenn wir frei von jeglichen Assoziationen über die Dinge sind, die wir betrachten. Wir dürfen nicht den Fehler machen, uns in irgendwelchen Assoziationen und Vorstellungen zu verfangen, denn dann können wir die Ding nicht mehr sehen – nur noch das Vordergründige.

Ist mir klar, dass Eisen vielfältigste Formen sozusagen in sich trägt, wieviel mehr muss ich das aber für jeden Menschen gelten lassen? Nicht einmal beim Eisen kommt es darauf an, welche Form es gerade hat. Die Form als solche sagt im Grunde nichts über das Eisen, wichtig ist die Beziehung, in der das Eisen steht. Und genau hier lösen sich Objektivität und Subjektivität auf.

Und wieviel mehr gilt das beim Menschen? Bin ich auf die vorhandene Form fixiert, dann hänge ich regelrecht fest, betrachte ich hingegen die Beziehung, dann kommt Bewegung ins Spiel.