Die Macht des Geistes und des Denkens

Man sollte bewusst damit umgehen!

Wir wollen etwas bewegen, glauben, dass wir unmittelbar etwas bewegen und erreichen könnten. Doch nicht durch das, was wir tun, erreichen wir etwas Grundlegendes, das ist doch nur die Oberfläche, das Sichtbare. Was keinesfalls bedeutet, dass das, was wir tun, beliebig wäre. Keineswegs, denn wir tun ja immer genau das, was wir denken. Aber es bleibt an der Oberfläche. 

Jedoch die Art unseres Denkens, das ja wesentlich vielschichtig und differenzierter ist als unsere Handeln und uns im Gegensatz zu unseren Handlungen kaum bewusst ist, damit bewegen wir uns in der Tiefe und damit bewegen wir auch etwas darin. Und wir bewegen immer etwas – ob wir wollen oder nicht. Darum sollte uns wirklich bewusst sein, wie wir denken.

Es geht dabei alleine um das ‚wie‘, denn das ‚was‘ ist uns nur an der Oberfläche bewusst, meist in unseren Handlungen. Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass an den Grenzen unseres Körpers unser Denken sicher nicht aufhört. Das Gehirn ist nicht mehr als ein persönlicher Arbeitsspeicher, so wie der Körper ein Arbeitsspeicher der Person ist, der sich mit der Zeugung  aus der Materie der Welt bildet und mit dem Tod wieder aufgelöst und ‚entformt‘ wird. 

Das einzig Beständige dabei sind Information und der Geist, der Ameisen Klimaanlagen bauen und Immunologie betreiben lässt. Doch dieser Geist ist nicht statisch, er wird von dem Leben und damit auch von meinem Leben bewegt, ein permanenter Strom des Geistes, wobei uns dieser Strom sehr selten wirklich bewusst ist.

Wenn wir denken, wir seien bewusst, dann doch nur unserer Handlungen und unserer konkreter Gedanken, selten aber wirklich unserer selbst wie des Kosmos. Dabei bedeutet, sich des Kosmos bewusst zu sein sich seiner selbst bewusst zu sein und umgekehrt.