Die Welt und ich

Immer diese verfluchte Eigenverantwortung.

Also, wenn ich ernst nehme, was uns die Physiker so über diese Welt erzählen, die Welt, in der wir nicht leben, sondern die wir wie alles andere auch sind, dann komme ich schon verdammt ins Grübeln.

Die behaupten doch tatsächlich, dass das, was wir als ‚Realität‘ erleben, nichts anderes ist ist als Kommunikation mit dem Universum.

Also kann ich mit dem Universum ‚bla, bla, bla‘ reden und lebe in einer entsprechenden Realität. Oder ich kann in einen Dialog mit dem Universum eintreten und eben eine dialogische Realität erleben. Oder ich kann versuchen, andere zu belehren und lebe eben in dieser Realität.

Was nichts anderes bedeutet, dass ich selbst es bin, der entscheidet, in welcher Realität er lebt. Also bin ich selbst verantwortlich für die Welt in der ich lebe?

Gestern hatte meine Frau ein Erlebnis mit einem Nachbarn, das exakt in diese Richtung weist. Ändern wir uns, ändert sich die Realität. Nicht der andere, das zu denken wäre vermessen, aber die Realität wird eine andere.

Zeit, das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Obwohl, eigentlich haben wir das ja die ganze Zeit. Nur weil es uns nicht bewusst ist, versemmeln wir es. Ärgerlich.

Zeit, damit aufzuhören uns das in den Griff zu bekommen. Nicht die Realität, sondern das eigene Denken. Ich glaube, damit fängt es an, dass wir endlich aufhören, die Dinge um uns herum ‚in den Griff zu bekommen suchen‘ und statt dessen uns schlicht und einfach einmal anschauen sollten, was wir so machen.