Ein Anfang

Ein notwendiger Anfang.

Der Mensch ist in die Irre gegangen. Als er Wissenschaft und Religion gedanklich und tatsächlich von einander trennte, hat er vielleicht damit begonnen, das ganze Leben zu fragmentiert, vor allem fragmentiert zu denken.

So ist er bereit, sich beruflich auf eine Weise zu verhalten, wie er es im Privaten nie tun würde. Er lebt nach dem Prinzip ‚Bier ist Bier und Schnaps ist Schnaps‘. Er hat ganz offensichtliche Zusammenhänge des Lebens immer mehr ausgeblendet.

Etwa, dass die Gier des Westens nach Rohstoffen und das Elend in manchen Gebieten der Welt zusammenhängen. Oder die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich. Genauso wie das Gefühl vieler, Opfer zu sein, obwohl sie es nicht sind, sondern nur zu sein glauben.

Die große Klammer ist das Wirtschaftssystem, in dem viele mittlerweile leben. Dem folgen letztlich fast alle, weil sie glauben, es zu müssen. Doch das ändern sie nicht, weil sie nicht merken, dass sie alle im selben Boot sitzen. Vielleicht noch nicht.

Es ist an der Zeit, dass der Mensch aufhört die Welt als in Teilen getrennt und sich selbst als aus sich selbst heraus existierendes Wesen zu sehen. Aber das kann er nur gemeinsam. Wirklich gemeinsam, den alles, wirklich alles, ist das in sich differenzierte Eine und nichts anderes.

Doch es sind nicht die Theorien und Konzepte, die den Menschen aus diesem falschen Denken lösen könnten, sondern die Einsicht in das Wesen der Dinge und die Bereitschaft, endlich mit- statt übereinander zu reden.

Miteinander reden. Damit fängt es an.