Geben und nehmen

Wer gibt? Wer nimmt? Und wieviel? Zuwenig oder genug?

Das sind so die Fragen, die uns immer wieder beschäftigen. Aber sind das nicht mit den Worten von Erich Fromm Marketinggedanken?

Dieses ‚Ich‘, das wahrnimmt, was ich denke, sage, tue oder auch nicht, das ist nie da, bevor ich denke, sage, tue oder es eben gerade nicht tue. Irgendwie kommt es immer nur hinterher gedackelt.

Gerade habe ich einen Schluck Kaffe getrunken. Bewusst wurde mir das aber erst, als ich den Arm mit der Tasse schon ziemlich weit oben hatte. Libet lässt grüßen. Aber es geht ja nicht nur um den freien Willen, es geht um dieses ominöse ‚Ich‘.

Aber wenn wir akzeptieren könnten, dass es dieses Ich wirklich nicht gibt, sondern es nur eine Art eigener Kreation ist, um nicht zu sagen eine Einbildung, tja, dann müssten wir unser ganzes Weltbild ziemlich auf den Kopf stellen.

Nur im Kopfstand sieht die Welt so komisch aus. Irgendwie alles verkehrt herum. Da kann einem schon schwindelig werden.