Gesagt, getan!

Wir haben die Wahl, in welche Richtung sich die Gesellschaft bewegt.

Und es sind nicht die anderen, nein wir selbst sind es, jeder für sich, die etwas machen müssten. Ich sage müssten, denn das muss jeder für sich selbst erkennen.

Es fängt damit an, worüber wir reden. Ist mir gestern wieder aufgefallen, dass wir fast ausschließlich über andere reden, aber nicht über die Anwesenden und schon garnicht über uns selbst. Als ob das irgend einen Sinn machen würden. Der einzige Sinn ist, nicht wirklich zu reden. 

Man tut so, als würde man reden, aber in Wirklichkeit schweigt man. Jeder bleibt für sich, und wenn, dann trifft man sich auf ungefährlichem Terrain, dort, wo man einer Meinung ist. Konvention ist das. Hilft eine Cocktailparty zu überstehen, für mehr aber taugt es nicht.

Dazu kommt, dass meist über irgend etwas Negatives geredet wird. Ganz selten über etwas Positives, Kreatives, Zielführendes. Etwas, das uns weiter brächte. Etwa darüber, wie die Welt wirklich beschaffen ist und nicht, wie wir immer noch glauben, dass sie wäre, uns aber nicht den gefallen tut, auch so zu sein.

Es wäre wirklich einmal an der Zeit, auf Erwin Schrödinger zu hören und von unseren lieb gewonnenen Vorstellungen Abschied zu nehmen, wie die Welt beschaffen ist. Ich war gestern ganz fasziniert, als ich jemanden fragte, ob er denn schon mal was vom Doppelspaltversuch gehört hätte. Hmm, da war doch was, vor langer, langer Zeit, in der Schule, in Physik … . 

Aber wer denkt schon mal darüber nach, was das für ihn bedeutet? Also ich werde es tun, soweit ich kann. Vielleicht motiviert das auch andere, endlich einmal damit anzufangen. Langsam, Schritt für Schritt.

Also dann, packen wir es an, es gibt viel zu tun. Also ich packe es jedenfalls an. Ich will wissen, wie ich denke. Und warum ich denke, was ich denke. Nur wenn ich das weiß, kann ich etwas anderes tun.

Also dann! Gesagt ist getan!