Gespräche

Mir liegt daran, dass der Teilnehmer sich im Gespräch selbst reflektiert, selbst zu Einsichten gelangt und sein Bewusstsein ein kleines Stück erweitert. Doch das gelingt nur, wenn man auf psychologische Konzepte verzichtet und sich alleine an den Prinzipien der Philosophia perennis wie auch an grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert.

Die Vertreter der Philosophia perennis sind wie die Quantenphysiker davon überzeugt, dass GEIST die höchste Wirklichkeit ist, die absolute Seinsheit, der Ursprung allen Seins. Diesen Geist  aber erkennen wir nur in uns selbst, nicht im Außen. Doch viele können diesen GEIST nicht erkennen, weil sie in einer Welt der Trennung und Dualität leben und damit letztlich in der Illusion und der Isolation.

Dem kann man nicht mit einem Konzept begegnen, denn dann müsste man ja wissen, wo das ‚Problem‘ ist und wie es gelöst werden kann. Das aber können wir nicht. Das Einzige, das wirklich hilft, ist hinzuschauen. Hinschauen und bereit sein, sich darauf einzulassen – wenn es sein muss auch schonungslos. Als ‚Berater‘ bin ich in diesem Prozess immer nur Gesprächspartner, nicht mehr. Ich kann zwar die Prinzipien wie die Gedanken der Philosophia perennis erklären, wie ich sie verstehe, mehr aber nicht.

Das Eigentliche geschieht im Anderen selbst, wenn sich etwas in seinem Denken entgegen seiner bisherigen Logik neu ordnet und ein neues Bild der Wirklichkeit und damit von sich selbst entsteht. Letztlich geht es um Bewusstsein und Bewusstheit, die in sich das Potential zu jedem Gedanken trägt. Im reinen Bewusstsein, also der Bewusstheit, dem, wenn man so will Quantenfeld des Denkens, beginnt sich etwas zu ordnen und sobald sich sich manifestiert hat, kann es sich auch in unserem Leben realisieren.