Was wir wissen und was wir erfassen können

Wissen ist immer nur perspektivisch. Aber trotzdem ist es notwendig, um uns zur Intuition zu befähigen.

Das Wissen, über das wir verfügen und in späteren Zeiten noch verfügen werden ist immer perspektivisch. Daran ändert auch nichts, dass wir ja Teil des Kosmos sind und das Universum uns sozusagen in den Genen steckt. Doch das bedeutet nicht, das wir auch denken würden wie der Kosmos. Das tun wir nämlich nicht. Denken ist ein Ausdruck unseres irdischen Seins und damit auch an unsere ganz eigene menschliche Existenz gebunden. Also perspektivisch.

Doch das sollte und darf uns nicht davon abhalten, unsere menschliche Existenz wirklich zu verstehen – mit unseren Möglichkeiten, die untrennbar mit dem Menschsein verbunden sind. Beide Perspektiven sollten wir kennen – und wissen, was wir explizit wissen können und was wir nur intuitiv zu ahnen in der Lage sind. Doch wir sollten beide Perspektiven nicht miteinander vermischen. Wie heißt es doch so schön? Die Füße auf dem Boden, den Kopf in den Wolken. Also nicht vermischen, sondern miteinander tanzen lassen.

Wir brauchen definitiv beide Ebenen, wollen wir das Ganze ergründen. Es sind die zwei Seiten der einen Medaille. Die Verbindung dieser beiden Seiten ist Bewusstsein. Bewusstsein ist sowohl im Wissen wie in der Intuition zu Hause. Und beide können nur durch und mit Bewusstsein sein, was sie sind. Wobei Bewusstsein ein schwieriger Begriff ist, denn er ist leicht missverständlich.

Also vielleicht oder doch eher Gewahrsein?