Wie entsteht eigentlich Wirklichkeit?

Eine interessante Frage!

Und genau die stelle ich mir immer wieder. Eigentlich frage ich mich eher, was ich da so anstelle.

Erst einmal interpretiere ich die Manifestation, die ja viele fälschlicherweise schon für die Wirklichkeit halten, dabei wird es erst durch die geistige Repräsentation und Interpretation „meine“ Wirklichkeit.

Das ist der erste (Wahrnehmungs-) Fehler. Der zweite ist, dass viele ja glauben, die Manifestationen würden unabhängig von ihren eigenen bewussten oder nichtbewussten Gedanken entstehen. Grandioser und fataler Irrtum.

Also stecken wir irgendwie in einer Schleife von Interpretation und Kreation fest. Wir haben ja keine Ahnung, wie sehr wir an der Manifestation beteiligt sind. Ich befürchte weit mehr, als wir uns überhaupt bewusst sind.

Aber das hat natürlich auch etwas durchaus Positives. Ich brauche mir nur meine Unordnung in meinem Büro anzuschauen und weiß, wessen Geistes Kind ich bin. Und wenn ich mich über etwas oder jemanden aufrege, ablehne oder sonstige kritisch betrachte, dann weiß ich auch, wie meine nächste Kreation ausfallen wird.

Das selbe gilt übrigens auch für die, die immer denken „Alles ist gut“. Oder die Beliebigkeitsapostel und die, denen alles egal ist.

Wir dürfen einfach nicht vergessen, dass die Manifestationen dieser Welt im Geist entstehen. Und da sind wir gewaltig beteiligt. Denn tatsächlich leben wir ja in einer regelrechten virtuellen Welt. Wir sind die Avatare, die die Welt gestalten.

Es ist unser aller Geist, der sich sozusagen die Wirklichkeit und uns  selbst „ausdenkt“.