Wie kann das sein?

Was ich sehe, soll nicht wirklich existieren? Was erlebe ich dann überhaupt?

Ist die Welt also nur eine Fata Morgana? Oder eine Täuschung? Gar eine Illusion? Irgendwie schon. Von allem ein bisschen.

Wie sagte doch Albert Einstein: Was Materie angeht, lagen wir alle falsch. Was wir Materie nannten, ist Energie, dessen Schwingung so weit gesenkt ist, dass sie für die Sinne wahrnehmbar wird. Es gibt keine Materie. Das kann man nicht mehr ernsthaft leugnen, schließlich gibt es ja eine Reihe von Versuchen, die genau das bestätigen. 

Und da ich selbst ja auch aus „was weiß ich“ bestehe, aber eben nicht aus Materie, wie man bisher dachte, macht es Sinn, sich einmal ein paar Gedanken darüber zu machen, was aber nicht bedeutet, erst einmal Physik studieren zu müssen. Es ist ganz einfach: 

Dass es Materie nicht wirklich gibt, heißt ja nicht, dass es keine Wirklichkeit gäbe. Nur die Wirklichkeit kann man eben nur beschreiben, aber nicht definieren. Ein Beispiel: Wasser kann bekanntlich unterschiedliche Aggregatzustände annehmen: Dunst, Tropfen, fließendes oder stehendes Wasser und zuletzt Eis. Also lässt sich der Zustand zwar beschreiben, aber nicht eindeutig definieren.

Jetzt nehmen Sie einmal an, das Geist auch verschiedene Zustände annehmen kann. Und fangen Sie damit an, gedanklich zu spielen. Aber vergessen Sie nicht, es ist immer wandelbarer Geist in einem Feld des Möglichen.

Je mehr man sich darauf einlässt, desto leichter kann man sich selbst und die Welt darin wiederfinden. Das Ego aber weint dann scheinbar bitterlich, dass es nicht existieren soll. Obwohl, existieren kann es dann ja auch nicht, nur in unserer Einbildung.