Worum es geht

Und wo es anfängt.

Eines der vordergründigsten Probleme ist, das sich viele als Individuen verstehen und den unmittelbarenZusammenhang zu allen anderen für sich selbst nicht sehen und damit auch nicht von anderen.

Es wird vielleicht von einigen erkannt, dass das System ‚Lunge‘ die eigene Lunge und den Regenwald erfasst und eben nach systemischen Regeln symbiotisch interagieren, wobei meist nur der wechselseitige Nutzen gesehen wird, einem Deal nicht unähnlich, was aber der Lebenswirklichkeit widerspricht, denn tatsächlich sind sie ein in sich differenziertes Eines.

Noch viel seltener wird gesehen, dass auch Gesellschaften Systeme sind und es einfach falsch ist, dabei zu differenzieren. Einstein hat das mit diesen Worten ausgedrückt:

»Ein Mensch ist Teil eines Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Zeit und Raum begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken, seine Gefühle als etwas vom Rest Getrenntes, eine Art optischer Täuschung des Bewusstseins.

Diese Täuschung ist eine Art Gefängnis für uns, sie beschränkt uns auf unsere persönlichen Wünsche und auf unsere Zuneigung gegenüber einigen wenigen, die uns am nächsten stehen.

Unsere Aufgabe muss es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unseren Kreis der Leidenschaften ausdehnen, bis er alle lebenden Wesen und das Ganze der Natur in all ihrer Schönheit umfasst.«

Aber Einstein hat noch etwas sehr Wichtiges gesagt, nämlich, dass die Theorie bestimmt, was wir beobachten können. Mit anderen Worten: Was wir nicht zu denken in der Lage sind, können wir einfach nicht sehen.

Aber wenn wir Letzteres wissen, dann können wir auch über unsere Grenzen hinausgehen.