Zu sein ist ein Werden

Zu Sein ist ein Prozess, alles Existierende befindet sich in einem Prozess, nichts steht still.

‚Angekommen zu sein‘ würde in diesem Verständnis bedeuten, aus diesem Prozess herauszufallen, lebendig tot zu sein, zu vegetieren und nicht mehr bewusst am Lebendigen teilzunehmen.

Das Prinzip der kontinuierlichen Verbesserung basiert darauf. Im Kaizen ist man sich bewusst, dass alles Existierende zerfällt, wenn es eben nicht kontinuierlich verbessert, fortgeschrieben und immer wieder neu ausgerichtet wird. Und dazu gehören auch alle Prozesse. Lebendiges, Pflanzen, Tiere und wir Menschen unterliegen dem selben Verfall, wenn wir uns nicht bewusst immer wieder neu ausrichten.

Weil wir eben nicht nur Schauspieler auf der Bühne des Lebens sind, sondern eben auch Regisseur, Autor und Gestalter der Bühne, auf der das Lebens stattfindet. Darum muss es also idealerweise immer eine Ausrichtung für uns geben.